Buggy-Club meets Geoclub

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Wenn viele erwachsene Menschen in kleinen offenen Gefährten durch Berlin kurven, dann steckt da wahrscheinlich der Buggy Club dahinter.

Und wenn diese begleitet (und in bester VIP Manier durch den dichten Berliner Verkehr geleitet) werden von genauso erwachsenen Menschen auf Motorrädern, die alle ein GPS Gerät dabei haben – dann steckt da wahrscheinlich moenk dahinter, der mal wieder eine gute Idee gehabt hat.

Zum zweiten mal binnen kürzester Zeit beschloß ich, mich überreden, Verzeihung, überZEUGEN zu lassen, meine Rudelphobie zu ignorieren und an einem “Event” teilzunehmen.

Diesmal war es doppelt schwer, weil mir die unerwarteten Folgen des LETZTEN Events noch in den Knochen steckten. :D

Jedenfalls erwischte der Wecker mich heute morgen um halb neun im Tiefschlaf; und ich dachte mir: Na das kann ja heiter werden!

Nachdem ich an der Spinnerbrücke dann noch ein bißchen zickig war, stieg meine Laune schlagartig, als mir angeboten wurde, für den Rest der Strecke in ein Buggy umzusteigen.

Kinder, was ein Spaß!

Die Perspektive ist total lustig (man kann plötzlich nicht mehr über die Baustellenabgrenzung hinausgucken :D ); und die Unterhaltung auch eher schwierig (*Ampel rot* … “naja, man kann da schon eine ganze Menge selber schrauben. Das hier war zum Beispiel eine Katastrophe, als ich es” … *Ampel grün* … BROOAAAHHHHHMMMMM ….. *nächste Ampel rot* ….. “komplett neu eingebaut, weil das alles eine völlige Fehlkonstruktion war.” …)

Aber ich will mich nicht beklagen – mein alter Renault Clio klang ab Tempo 80 auf der Autobahn auch nicht viel anders. :D

Schwieriger war, daß ich keine Sonnenbrille dabei hatte. Erst dachte ich “Himmel, ganz schön coole Truppe”, als ich die Jungs und Mädels alle dunkel bebrillt aus ihren Fahrzeugen krabbeln sah. Doch siehe, wie so vieles hatte auch dieses einen Sinn – und welchen, kann sich jeder vorstellen, der schonmal versucht hat, auf der Autobahn offenen Auges eine Stunde lang den Kopf aus dem Fenster zu halten, Blickrichtung nach vorne…

Mein Beifahrer kommentierte bei einer Pause dann auch auf die Frage eines Mo-Cachers hin “Na, wie isses?” ganz trocken: “Ich glaube, es gefällt ihr nicht – sie WEINT die ganze Zeit!”

Kurz vorm Ziel fiel Frank Frank dann auf, daß er mir ja EIGENTLICH seine ungenutzte Sonnenbrille leihen könnte – so habe ich auf den letzten 500 Metern dann auch noch was gesehen bei der Fahrt… ;)

War jedenfalls ein großer Spaß! :)

Schönen Dank für die nette Idee.

sagt

Die Lady

(und popelt sich weiter den Staub aus den Augen…)

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3 Kommentare zu „Buggy-Club meets Geoclub“

  1. Max sagt:

    hihi, hättest ja auch den Helm aufsetzen können während der Fahrt mit dem Buggy, hätte ja auch gut dazu gepasst ;)

  2. ElliPirelli sagt:

    Sehr lustig geschrieben!
    Und ich kann es Dir nachempfinden, ich heule auch immer bei dem leisesten Luftzug…
    Allerdings sitze ich lieber oben und hab Aussicht, darum auch lieber Dolly als Buggy…

    Gruß, ElliPirelli

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