Archiv für die Kategorie „Jenseits vom Cachen – das Leben ist lesenwert!“

Herbert und ich – 6

Mittwoch, 5. Juni 2013

 

Bericht Nummer 6. Und es geht um … na was schon! Herberts und meinen VersöhnungsEINKAUF natürlich! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Ich hatte ja schon berichtet, dass die Stimmung gestern etwas gelitten hat. Herbert ist einfach ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Ein bisschen rauh ist ja mal ok, aber ich hab von einigen seiner Stöße bleibende blaue Flecken behalten, und zwar da, wo man sie SIEHT. Dementsprechend war ich auf ihn nicht so gut zu sprechen.

Um mich wieder milde zu stimmen, ist er dann heute mit mir einkaufen gegangen.

Damit er nicht wider auf dumme Gedanken kommt, habe ich ihn diesmal angekettet, was er sich auch kleinlaut hat gefallen lassen!

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Da stand er nun, zur Bewegungslosigkeit verdammt und den Blicken vieler fremder Menschen hilflos ausgeliefert – aber Strafe muss sein! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Er hat auch nicht aufgemuckt, brav auf mich gewartet und dann sogar die Einkäufe übernommen:

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Allerdings hatte er nach dieser Erfahrung echt Probleme, aufrecht zu bleiben… So die übliche Stabilität lies er eindeutig vermissen! Cooles Smiley

Aber gut, irgendwie gehts ja bekanntlich immer, und so sind wir vorsichtig zu Werke gegangen, damit heute niemand verletzt wird, und sind so auch heile zum Ziel gelangt! Zwinkerndes Smiley

Gut, gut, genug geschmunzelt. Smiley

Also: Der Herbert eignet sich auch hervorragend zum Einkaufen. Lediglich das Fahren mit vollem Korb will geübt sein – Kurvenlage wie ein Dreißigtonner sag ich da nur! Smiley mit geöffnetem Mund

Wie es aussieht:

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Wie es sich anfühlt:

Ueberladen-Pickup-Flaschen (1)

Aber Übung macht sicherlich auch hier den Meister!! Smiley

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Herbert und ich – 5

Dienstag, 4. Juni 2013

 

Herbert und ich hatten heute unseren ersten Streit. Trauriges Smiley

Ich hatte beschlossen, mit ihm meine Haus-Joggingstrecke ab zu fahren: gute 3 Kilometer, einmal um den Block.

Nu ist da zwar Radweg, aber kein feiner Asphalt, sondern besseres Kopfsteinpflaster:

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Der Weg führt an viel Grün vorbei, da liegt auch mal Laub oder ein Ästchen.

Und der feine Herbert wollte da partout nicht lang! Trauriges Smiley

Die Räder verhakelten sich, ohne den Lenker hätte ich mehrfach lang gelegen (nicht, dass ich die Strecke mit "normalen" Inlineskates fahren könnte!) und irgendwie kam ich nicht so richtig ins Rollen. Richtig übel wurde es dann, wenn mal ein Ast (=kleiner Zweig!) im Weg lag – da konnten die Rollen irgendwie gar nicht drauf.

Zweimal bin ich fast aus der Halterung gerutscht, der Hacken rutschte hinten hoch und die Zehen vorne nach innen raus. (Die Halterungen stehen auf der engsten Weite)

An einer Stelle kam ein etwas steilerer Hügel – da ging dann gar nix mehr, weil beim Versuch, zu fahren, plötzlich die Teleskopbeine zu Ende waren Erstauntes Smiley. Sie waren komplett durchgestreckt und es gab bei jedem Schritt einen Ruck! Zu allem Überfluss bin ich dann auf der unebenen Strecke mehrfach mit dem Knie gegen die Beine geochst und hab nen fetten blauen Fleck bekommen!

Mal ganz davon zu schweigen, dass ich alles andere als cool aussah. Wer mich den Weg hat lang schwanken sehen, hat bei dem Anblick wahrscheinlich eher einen Rollator für Bewegungslegastheniker vermutet, als ein hippes Sportgerät! Erzürnt

Kurz und gut: Als ich dann endlich wieder auf glattem Asphalt war und der Fahrtwind den Angstschweiß kühlte, der sich während meiner Wackelfahrt gebildet hatte, war ich ziemlich wütend auf Herbert!

Und habe kurzerhand unseren Paartherapeuten, Herrn Epstein angeschrieben. Zwinkerndes Smiley

Die Antwort kam so prompt und ausführlich, wie immer:

Da beißt die Maus keinen Faden ab: Der Boden setzt dem AeYO seine Grenzen. Da ist nichts zu machen. Die Rollen sind zwar etwas größer als bei den meisten normalen Skates, dafür sind es wiederum nur zwei, da holpert es eben, wenn die Bodenbeschaffenheit nicht mehr ausreicht… Das liegt in der Natur der Sache, es gibt da einfach Grenzen, was die bewältigbare Unebenheit betrifft. Es gibt ganz klar Fahrradwege, die zu schlecht sind um zum Skaten geeignet zu sein.   Da hilft dann nur noch absteigen…aber das geht ja da zum Glück recht leicht.

Das mit der Steigung und den ausgestreckten Beinen: Wie groß bist du?

Es ist so: Der Abstand vom Lenker zum Skate hat ein bestimmtes Maß. Ist der Lenker weiter weg von dir, muss der Skate näher dran bleiben..

Bergauf ist es nun so, dass man eben doch recht raumgreifende Schritte machen muss. Wenn man dann den Lenker auch noch von sich wegschiebt, ist man irgendwann am Anschlag. Also muss man zusehen, dass man den Lenker möglichst nah an sich dran hat, das geht umso leichter, je weniger hoch man ihn eingestellt hat. Unter Umständen kann man dann sogar mit dem Oberkörper über dem Lenker "hängen"….dann hat man eigentlich immer genug Beinreserve…Außer man ist für Regular zu groß. dann müsste man halt einen AeYO in Large nehmen.

Ich würde mir auch wünschen, dass der AeYO überall zu nutzen wäre, aber das geht leider nicht…am Ende ist es eben doch Skaten…:-)

Jut, das war jetzt nicht ganz die Antwort, die ich mir erhofft hatte, aber unterm Strich heißt es ja immerhin, dass nicht ich zu blöd bin, sondern der Herbert! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Das kanna nicht, das willa nicht und daran werde ich wohl nix ändern können.

Ich denke zwar, dass ein bisschen Übung dafür sorgen wird, dass  ich die Runde in Zukunft trotzdem fahren kann – immerhin habe ich es ja geschafft, durchzukommen, ohne auf die Schnauze zu fallen! Zwinkerndes Smiley Aber da dürften die Grenzen dann so langsam erreicht sein.

Am Berg muss ich dann wohl noch üben – mit meinen muckeligen 1,65m brauche ich wohl kaum die Large Version, aber es ist richtig, dass ich den Lenker ziemlich weit vorgestreckt hatte…

Okay, Herbert, Du bist, wie Du bist, und jemanden ändern zu wollen, geht ja eh nach hinten los. Also nehme ich die natürlichen Grenzen dann einfach mal als gegeben hin und bin gespannt, wie weit sie sich noch verschieben, wenn meine eigene Sicherheit wächst – immerhin habe ich beim späteren darüber Nachdenken festgestellt, dass ich nach der Holperstrecke locker flockig den Berg runter und um die Kurve gefahren bin, ohne auch nur darüber nachzudenken – also doch noch eine gute Nachricht von der heutigen Tour! Smiley

Die zweite ist: Herbert ist ja echt mal Sport! (Also ECHT mal!)

Ich bin danach in die Wanne gekrochen, damit meine Oberschenkelmuskulatur sich wieder auseinanderfaltet – bretthart war die! Smiley

Ebenso wie die komplette Rückenmuskulatur – vom Lendenwirbel bis hoch zu den Schultern. 1A Ganzkörpertraining!

Und jetzt, wo Schmerz und Angst langsam nachlassen, muss ich gestehen: Es hat zwar beknackt ausgesehen – aber irgendwie doch Spaß gemacht! Zwinkerndes Smiley

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Herbert und ich – 4

Sonntag, 2. Juni 2013

 

Nach einer durchgearbeiteten Nacht, 3 Stunden Schlaf und einem Termin für die Zeitung musste ich heute unbedingt noch etwas Entspannendes tun.

Also nahm ich Herbert kurzerhand mit nach Düsseldorf an den Rhein, wo heute der Familien Rolltag 2013 stattfand. Im Gepäck diesmal: Der Korb für den Herbert und jede Menge AeYo Prospekte – in weiser Voraussicht! Smiley mit geöffnetem Mund

Und richtig – ich war noch nicht ganz vom Parkplatz runter, da hatten mich schon die ersten Neugierigen umringt:

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Herbert zieht die Blicke natürlich auf sich – und schon befand ich mich im erklärenden Gespräch:

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Alle waren neugierig und begeistert.

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Sowas wie Herbert hatte noch niemand gesehen. Und die immer wiederkehrende Frage lautete: “Wie ZUM GEIER kommt man auf so eine […] Idee??”

Das […] steht hier für sämtliche Gefühlsäußerungen, bitte setzt hier ein beliebiges “tolle, blöde, abgefahrene, idiotische, geile, ausgefallene, geniale, unfassbare” ein, je nach eigener Einschätzung – es war alles dabei! Smiley mit geöffnetem Mund

Ich hatte hier natürlich eine Antwort parat. Zwinkerndes Smiley

Andreas Epstein:

Das geht zurück auf den Anfang der Neunziger, als die Inline Skates aufkamen. Schon damals haben mich zwei Dinge gleichermaßen gestört: Der Sicherheitsaspekt UND der Alltagstauglichkeits Aspekt.

Ich fand es einfach schade, dass etwas so Schönes, wie dieses harmonische Gleiten, nur dann ausgeführt werden kann, wenn man sich spezielle Stiefel anzieht,   dass die Sturzgefahr immer mitfährt und das Ganze in dieser Form einfach nicht als alltagstaugliches Fortbewegungsmittel geeignet ist.

Und vor ca 5 Jahren habe ich mich dem Thema noch mal gewidmet und überlegt wie man eben diese beiden Themen unter einen sinnvollen Hut bringen kann. Heraus kam dabei der AeYO, bzw eine etwas weniger spektakuläre Version, der Ur-AeYO gewissermaßen. Der hatte keine Knickbeine, sondern Teleskopbeine. Wir haben uns dann aus verschiedenen Grümden für die etwas verwegener aussehende Variante entschieden…J

Auch heute ist es doch so, dass 80% Prozent der Skater wirklich alles andere als sicher und gut auf ihren Skates aussehen…Dann noch eingepackt in diese ganzen Schoner…also , tut mir leid, aber wenn ich an denen vorbeifahre komme ich mir schon deutlich cooler vor….

Aber zurück zum Rolltag. Ich musste so einige Fragen zum Herbert beantworten. Eigentlich bildete sich immer sofort eine Traube, sobald ich stehen blieb. Zwinkerndes Smiley

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Da hat dann so mancher Prospekt den Besitzer gewechselt:

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Zwischendurch nahm mich dann sogar die Prominenz an die Hand Zwinkerndes Smiley:

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Und ich habe eins gemerkt: Ich bin inzwischen regelrecht sicher unterwegs. Sieht doch schon so aus, als würde ich dahin gehören, oder??

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UND – nach dem Deasaster gestern am Berg hatte ich echt Respekt vor dem Hügel am Landtag… aber was soll ich sagen: Ich bin da hochgehuscht, als würde ich nie was anderes tun! Noch nie im Leben habe ich es erlebt, dass man auf einem Sportgerät einen so messbaren Lernerfolg in so kurzer Zeit hat! Ich bin echt begeistert von Herbert! (und mir! Smiley mit geöffnetem Mund)

Damit verabschiede ich mich fürs erste – unter der Woche werde ich es wohl kaum schaffen, viel mit Herbert zu unternehmen. Aber am nächsten Samstag ist THW Ausbildung und ich habe mir fest vorgenommen, Herbert mit in die Unterkunft zu nehmen – mal gucken, was die immer so technikbegeisterten Kollegen dazu sagen!

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Herbert und ich – 3

Samstag, 1. Juni 2013

 

Jetzt wohnt Herbert schon eine ganze Weile bei mir. Zeit, mal wieder über ihn zu berichten.

Zugegeben – das momentane Schmuddelwetter trägt natürlich nicht dazu bei, dass Herbert viel an die frische Luft kommt. In der Regel weigere ich mich, auch nur einen Schritt nach draußen zu machen, sobald die ersten Tropfen fallen.

Hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht – immerhin habe ich nur sechs Wochen Zeit, um Herbert so richtig gut kennen zu lernen. Nur Bilder gibt es leider nicht von der Fahrt, denn meine Outdoorkamera bekomme ich erst in den nächsten Tagen… Zwinkerndes Smiley

Also, kurzerhand den Herbert geschnappt und ab um den Block und in den Park gefahren.

Die gute Nachricht ist: Der Herbert schafft es auch auf (festen) Parkwegen.

Die schlechte Nachricht ist: ICH schaffe das (noch!) nicht… :/

Auf ebenem Asphalt gehts jetzt schon ganz gut, aber sobald es uneben wird, habe ich noch deutliche Probleme. Von bergauf ganz zu schweigen… aber dazu kommen wir später!

Nach dem Regenausflug stellten sich ein paar ganz logische Fragen:

Was tun, wenn der Herbert mal nass wird? Föhnen? Abtrocknen? Einfach trocknen lassen? Ist der eigentlich rostfrei oder eher ein Schönwettergefährt(e)?

Desgleichen die Frage nach der Reinigung: Wie mache ich ihn überhaupt nass, bevor ich ihn trockenlege (wofern das nicht der Regen erledigt…)? Hochdruckreiniger? Gartenschlauch? Handbrause? Feuchter Lappen?

Vor allem auch zwischen den Rädern. Muss man die Räder ab und zu nachfetten oder mit Ballistol einsprühen? Generell: Muss man irgendwo nachfetten, gibt es einen Pflegerhythmus?

Also habe ich mich an unser wandelndes AeYo Lexikon Herrn Epstein gewandt. Der schreibt nicht nur in ganzen, sondern sogar druckreifen Sätzen und ich brauche die Antworten tatsächlich nur noch zu kopieren (*hachmach*) Smiley:

Generell ist zu sagen: Der AeYO wird ja kaum permanent im Freien verbleiben. Dafür ist er  zu handlich und kompakt. Auch ein Fahrrad sollte natürlich nicht permanent draußen bleiben, auch wenn man immer wieder sieht, dass das vorkommt.

Der AeYO besteht fast ausschließlich aus Aluminium und Kunststoff. Da, wo Stahl eingesetzt  wurde, ist er natürlich verzinkt oder anderswie gegen Korrosion geschützt. Auch wenn da mal die Beschichtung abgehen sollte wird nicht viel passieren sofern er die Gelegenheit bekommt zu trocknen, wenn er mal nass wurde.

Die schwarzen Schrauben sind evtl. etwas anfällig gegen Rost, insbesondere die beiden oben auf dem Lenker-Vorbau, weil sich da Regenwasser sammeln kann.

Das hat aber alles immer nur optische Konsequenzen. Bis da was durchrostet würden Jahre vergehen und auch dann ließen sich diese wenigen kleinen Teile problemlos gegen andere austauschen. Da der AeYO in Deutschland konstruiert wurde, sind auch nur Schrauben nach DIN Norm im Einsatz: Abgesehen davon, dass wir natürlich alle Komponenten immer vorhalten (müssen, weil wir ihn ja hier fertigen) kann man sich also im Grunde genommen fast immer selbst behelfen, wenn sich mal eine Schraube oder Mutter zB selbständig gemacht haben sollte oder aus einem anderen Grund ausgetauscht werden muss.

Zum Reinigen kann man ohne Weiteres jede der von Ihnen vorgeschlagenen Methoden benutzen, wird alles funktionieren. Einfach hinterher abtrocknen.

Zwei Themen sind im Zusammenhang mit Nässe und Verschmutzung allerdings wirklich zu beachten: Das sind die Beingelenke und die Skaterollen.

Zuerst die Gelenke: Da haben wir einmal das im übertragenen Sinn „Hüftgelenk“, das ist das Gelenk mit den kleineren roten Scheiben in denen eine dicke Schraube sitzt, und die AeYO Beine mit dem Roller verbindet,  und zum anderen das sogenannte „Kniegelenk“, das ist das auffallende Teil mit der großen, roten, hohlen Achse und den drei kleinen Schrauben.

In diesen Gelenken passiert im Laufe der Zeit ein bissl was durch die permanente Bewegung, so dass es ein wenig Materialabrieb gibt, insbesondere am Kniegelenk.

Zusammen mit Nässe kann das zu Quietschgeräuschen führen. Die wiederum treten meistens am Hüftgelenk auf….

Zwei Abhilfen:

1. Die „Quick and dirty“ Methode: Einfach WD-40 (http://www.wd40.de/gibt es in jedem Baumarkt etc.)  in die Gelenke spritzen, paar Mal hin und her bewegen, fertig.

2. Die sorgfältige Methode: Gelenke aufschrauben, zerlegen, reinigen, trotzdem gern mit WD-40 einsprühen, wieder zusammenbauen.

Ist kein großer Akt, kann man wirklich ein-zwei Mal im Jahr machen, und so lernt man seinen AeYO besser kennen.

Aber meistens langt Methode 1 um etwaiges Quietschen zu beseitigen.

Übrigens: Für diese Gelenke benötigt man einen 3er bzw 5er Inbusschlüssel. Der ist normalerweise im Lieferumfang, leider wurde vergessen, sie den Test-AeYOs beizulegen. Normalerweise liegen die zusammen mit der Bedienungsanleitung im Versandkarton. Es kann nötig sein, die Gelenke fester oder lockerer zu machen. Als Faustregel: Immer so locker wie möglich einstellen, so dass die roten Scheiben bzw Ringe gerade noch nicht wackeln, wenn man mit dem Finger dran stößt. Bei den 3 Schrauben der Kniegelenke darauf achten, dass die immer gleichmäßig angezogen werden, sonst kann es sein, dass die Ringe nur deshalb nicht wackeln weil eine Schraube schon zu fest angezogen wurde, die anderen sind aber noch zu locker. Einfach alles immer mit ein wenig Gefühl machen, das mag der AeYO…J

Und nun zu den Skaterollen.

Das ist ein Thema für sich, und ich möchte gern darauf eingehen.

Es ist gar keine Frage: Die Skaterollen und die Lager (und insbesondere deren Zustand) haben einen entscheidenden Anteil an Fahrkomfort, Geschwindigkeit und nötigem Kraftaufwand.

Die Originalrollen des AeYO sind aus hochwertigem, elastischen, Polyurethan. Da es pro Seite nur zwei Rollen gibt, haben wir bei der Originalausstattung das Augenmerk auf Komfort gelegt und eine entsprechend weichere Mischung gewählt (Härtegrad 78A). Man kann im Fachhandel „schnellere“ Rollen finden. Dabei ist es sehr praktisch, dass die Abmessungen 90mm (vorne) und 110mm (hinten) im Speedskating Bereich zur Anwendung kommen, so gibt es entsprechend hochwertige (und auch teure) Rollen für jeden Geschmack. Ich persönlich fahre mit diesen Rollen bzw. mit diesen.

Mit Härtegrad F2 (Matter ist der wohl führende  US Amerikanische Skaterollen Hersteller)

Man sieht: Da kostet eine Rolle soviel wie bei uns der komplette Satz!…

Ganz aktuell (leider) ist ja auch das Thema „Regen“….

Es gibt tatsächlich Rollen für Regen, ich benutze die auch und es funktioniert sehr gut. Großer Vorteil vom AeYO gegenüber normalen Skates: Wenn man mit den Füßen wegrutscht, hat man immer noch den Lenker zum abstützen, dadurch kann man ohne Probleme bei Regen Skaten, wenn man Regenrollen aufzieht, selbst wenn es mal dennoch rutschig wird.

Die findet man beispielsweise hier bzw. hier.

Die sind gleich noch teurer…Smiley Man kann sie auch sehr gut auf trockenem Untergrund benutzen, sie sind da komfortabel und halt nicht superschnell.

So, und zu guter Letzt müssen wir zu den Lagern kommen. Eine Wissenschaft für sich…

Die Lager leiden ganz klar unter Nässe und Staub. Theoretisch  (und auch praktisch) muss man die regelmäßig warten….das heißt also: Rolle ausbauen, Lager entfernen, öffnen(!), Kugeln und Schale reinigen, neu einfetten, wieder zusammenbauen…PUH!!!

Alternativ: einfach neue kaufen, gibt es auch schon für einen Euro das Stück, auch wenn die nicht sensationell sind, tun sie es grundsätzlich. Also ein billiges, sauberes Lager ist immer noch besser als ein teures, verschmutztes….

Alternativ (seeeeehr teure Alternative): Keramiklager für über 20(!) Euro das Stück…Da laufen Keramikkugeln in Keramikschalen und das OHNE FETT!!!! Zum reinigen genügt es da tatsächlich fast immer, nur die komplette Rolle unter Wasser zu halten, paar mal zu drehen, und der Dreck ist raus…

Dass ich mir solche Lager leiste, werden Sie sicherlich vermutet haben.. Smiley Also: Bei meinem AeYO haben die 4 Rollen einen Wert von ca 300 Euro…..

Schön zu wissen, dass man sich da noch ein wenig austoben kann, wenn man möchte…Smiley

Nur der Vollständigkeit halber: Das ist genau so wichtig oder unwichtig wie das tunen von Autos. Die fahren natürlich auch ungetuned wunderbar…nicht, dass da ein falscher Eindruck entsteht… Smiley

Vielen Dank für diese wunderschöne, ausführliche Antwort!! Smiley

Das zweite wichtige Thema bezüglich Herbert war ja das Anliegen einer Freundin, die aufgrund einer Krankheit leider ihr Gehör verloren hat und deshalb nicht mehr Skaten oder Eislaufen kann, da sich dieser Verlust auch auf ihren Gleichgewichtssinn ausgewirkt hat. Sie ist also dieses Wochenende extra aus Ostfriesland angereist, um den Herbert mal kennen zu lernen.

Also Herbert, Silke, Claudia, Göttergatten und mich ins Auto verpackt und auf einen am Wochenende freien Parkplatz gefahren.

Da habe ich erstmal gezeigt, wie gut es bei mir jetzt schon klappt. Zwinkerndes Smiley

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Glaubt ihr nicht? Ha – hier gibts mich in Bewegung! Smiley mit geöffnetem Mund Im Vergleich zu den ersten Versuchen sieht das doch schon richtig gut aus!

Und dann durfte Silke es probieren. Das Aufsteigen erwies sich noch als etwas schwierig:

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Aber dann ist sie doch recht zügig losgezockelt! Smiley

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Und nach kurzer Zeit war sie schon deutlich sicherer, als ich es am ersten Tag gewesen bin – einschließlich Kurven! Smiley

Fazit: ES GEHT! JAWOLLO! Silke hat gestrahlt über beide Backen, mit Hilfe des Lenkers gelang es ihr tatsächlich, das Gleichgewicht zu halten und wieder zu skaten – was sie schmerzlich vermisst hat. Eine ganz tolle Sache! Smiley Daumen hoch

Zu guter Letzt habe ich mich dann nochmal auf Herbert geschwungen, denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie ich am Berg mit ihm zurecht komme.

Also einmal den Abhang hinter dem Parkplatz runtergefahren, da fast auf die Fresse gepackt, weil unten kein Asphalt, sondern Steine mit Zwischenräumen verlegt waren, umgedreht und versucht, den Hügel wieder hoch zu kommen.

Himmel hilf! Trauriges Smiley

Also es war äußerst erheiternd für alle, außer mich! Verlegenes Smiley

Aber seht selbst!

Da lacht sie noch!

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Okay, mit Schwung!

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Und HAU-RUCK!

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Warum geht denn das nicht vorwärts???

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Himmel hilf! Und schönen Dank für die Bremsen, sonst wär ich jetzt rückwärts schon wieder unten!!

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Ich seh aus, als müsste ich mal kacken!!! Nur ein Scherz

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WAAAAHH, nennt mich einfach Reinhold Messner, Gipfel, ich komme!!

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Die letzten Zentimeter…

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Boah – geschafft!

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Ich glaube, da ist noch Optimierungsbedarf!! Cooles Smiley

Aber eins ist klar: Das ist ein erstklassiges Ganzkörpertraining, da wird wirklich ALLES strapaziert – inklusive der Lachmuskeln… Smiley

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Tempo feuchte Toilettentücher

Freitag, 31. Mai 2013

 

Trnd.com lud ein, die neuen feuchten Toilettentücher im Komfortbeutel mit Saugnapf (Am Komfortbeutel, nicht an den Tüchern!) zu testen.

Vorab: Ich entschuldige mich schon mal, dass es bei diesem Testbericht für meine Verhältnisse WENIG Bilder geben wird.

Falsch, ich entschuldige mich nicht. Ich VERSPRECHE es! Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Also, Testthema: Feuchtes Klopapier.

Steht bei uns normalerweise bei uns auf dem Schränkchen neben dem Klo. Man muss sich also bei Bedarf erstmals halb um die eigene Achse drehen und das Kistchen zwischen Zeitschriften, Werbebeilagen und Ephraim Kishons “Es war die Lerche” hervorkramen. Dann muss man sich ganz um die eigene Achse drehen, weil man das Kistchen mit der neusten Ausgabe der PM vom Schrank geschubst hat und es jetzt zwischen Klobürste und Reinigungsmitteln hinter der Toilette am Boden liegt.

Zu dem Zeitpunkt kann man entweder Yoga, oder man beschränkt sich doch auf trockenes Klopapier…

Hier setzt nun die neue Idee an: Feuchte Tücher im Komfortbeutel mit Saugnapf, mit einem Handgriff neben die Toilette an die Fliese gepappt und so unverrückbar in Reichweite!

Das Paket kam an und war – wie immer bei trnd.com – äußerst großzügig!

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Zwei Original Beutel mit Saugnapf, einmal Kamille und einmal sensitiv mit Aloe Vera, viele Probepäckchen (Kamille) zum Verteilen und die üblichen Marktforschungsunterlagen (leider OHNE Meinungskarten, schade – die dürft ihr ruhig öfter beilegen!).

Wie man schon beim Eingangsbild sieht: Die Saugnäpfe tun, was sie sollen!

Also die beiden Beutelchen fröhlich neben das Klo gepappt:

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Fünf Minuten später machte es im Bad leise “plumps” und die Aloe Vera lag neben dem Klopapier am Boden. “Na super!”, dachte ich. “Doch wieder Yoga!”

Aber nein: Das war das einzige Mal, dass einer der Beutel sich verabschiedet hat – und die hängen da jetzt schon ein paar Wochen!

Ist also stabil und bequem, man kommt prima ran.

Zu den Tüchern im Einzelnen: Kamille gefällt mir persönlich sehr. Es riecht angenehm, ist genau richtig feucht und auch genau richtig stabil. Mein Poppes fühlt sich äußerst wohl damit!

Aloe Vera mag zwar sanft sein, aber ich mag den Geruch nicht! Sensitiv hin, sensitiv her – gerade südlich des Körperäquators mag ich angenehm riechen!

Mein Favorit ist also ganz klar die Kamille!

Beide Beutel enthalten jeweils 40 Blatt, man kommt also eine Weile damit hin.

Ich hatte anfangs ein wenig Bauchweh von wegen Umweltschutz, aber nach kurzem Überlegen kam ich zu dem Schluss: Feuchtes Klopapier kaufe ich eh, das ist IMMER in einer Plastikverpackung – kommt also höchstens noch der Saugnapf hinzu.

Trotzdem fände ich ein Nachfüllpack hier toll, dann wäre das Produkt perfekt!

Mein Fazit: Auch wenns ums Untenrum geht: Beide Daumen hoch! Smiley Daumen hoch

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Palmolive Thermal Spa

Dienstag, 28. Mai 2013

 

Dieser Produkttest wurde über die Freundin Trendlounge ausgeschrieben.

Ich bin ja jemand, der immer mindestens fünf oder sechs verschiedene Duschgels im Bad hat – je nach Wetter, Laune, Mondphase wird dann das für genau DEN Tag richtige ausgewählt. Zwinkerndes Smiley Darum habe ich mich sehr gefreut, als das Päckchen dann kam.

Im Test war das Palmolive Thermal Spa Duschgel. Die Flasche enthält 250ml und kostet in der Drogerie meines Vertrauens 1,75€.

Sehr schön: Es gab keine Minigrößen, sondern drei Originalprodukte. So konnte ich zwei Freundinnen eine echte Freude machen. Smiley 

Dazu zwei Zeitschriften und 4 Postkarten.

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Das Duschgel riecht angenehm frisch, ohne dabei zu “kalt” zu wirken. Viele Sportgels haben Menthol oder ähnliches als Inhaltsstoff, die sind mir dann ZU frisch. Aber das Palmolive riecht sehr angenehm.

Überrascht war ich von der Konsistenz – irgendwie hatte ich ein Peeling erwartet (fragt mich nicht wieso!). Ich glaube, es gab mal ein ähnliches Duschgel von Palmolive mit irgendwelchen Kügelchen.

Aber bei diesem Duschgel ist die Textur sehr weich und seidig. Der Duft ist nicht aufdringlich, haftet aber den ganzen Tag auf der Haut.

Und was mich wirklich verblüfft und begeistert hat, war die Tatsache, dass meine Haut nach dem Duschen DEUTLICH weniger spannt, als bei anderen Produkten! Selbst mit rückfettenden Duschgels aus dem Bereich der Dermokosmetik habe ich nie ein so gutes Ergebnis erzielt. Die pflegende Wirkung ist wirklich ganz enorm!

Auch von den beiden Beschenkten habe ich eine sehr positive Rückmeldung erhalten.

Ich bin wirklich begeistert und werde dieses Duschgel auch weiterhin kaufen! Daumen hoch

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Persil Duo-Caps

Dienstag, 28. Mai 2013

 

Über die Plattform trnd.com wurden Produkttester für die neuen Persil Duo-Caps gesucht. Ich war auch dabei und bald kam das wirklich großzügige Testpaket:

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Neben den Produktproben und Marktforschungsunterlagen waren erstmals Meinungskarten dabei, die man mit den Proben verteilen konnte. Die Empfänger können damit selbst im Internet ihre Rückmeldung abgeben und auch noch etwas gewinnen – super Idee! Daumen hoch

Was sind die Duo-Caps?

Hier die Beschreibung des Herstellers:

Deutschlands erstes vordosiertes Flüssig-Waschmittel mit 2-Kammer-Technologie.

Für die Variante Universal gilt: Die grüne Kammer enthält Leuchtkraftformel, die blaue
Aktiv-Flecklöser.

Ein Cap enthält genau die richtige Menge an Waschmittel für einen Waschgang.

Das Duo-Cap wird direkt in die leere Trommel unter die Wäsche gelegt.

Die Folie der Caps löst sich bei Kontakt mit Wasser vollständig auf.

Die Persil Duo-Caps sind in 2 Varianten erhältlich:

  • Persil Duo-Caps Universal für weiße und helle Textilien.
  • Persil Duo-Caps Color für farbige Textilien.

Verwendbar für Textilien aus Natur- und Synthetikfasern sowie Mischgewebe.

Seit April 2013 im Handel erhältlich.

Die Caps sind nicht ganz handtellergroß und fühlen sich an wie Weingummi:

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Man legt sie direkt in die Wäschetrommel und spart sich dadurch das Dosieren. Merke: Bis 4,5 Kilo Wäsche ein Cap, drüber zwei! Weichspüler kann, darf und soll weiterhin verwendet werden.

Soweit so einfach.

Das Ergebnis: Die Wäsche riecht sehr schön frisch. Das dauert auch länger an. Sauber wird sie auch – genau so gut wie bei dem Waschmittel, was ich sonst auch benutze. Auffällig ist, das weiße Wäsche tatsächlich mehr strahlt, als mit meinem sonstigen Waschmittel – das ist ein sehr positiver Effekt. Um ein ähnliches Ergebnis zu erreichen, muss ich sonst ein extra Bleichmittel hinzufügen.

Mir gefallen die Caps wirklich gut und ich werde sie für weiße Wäsche auch nachkaufen. Für normale Buntwäsche werde ich weiterhin mein übliches Waschpulver verwenden. Denn da war kein Qualitätsunterschied zu sehen und der Preisunterschied würde sich für mich nicht lohnen.

Aber insgesamt haben mich die Persil Duo Caps überzeugt! Daumen hoch

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Herbert und ich – 2

Montag, 27. Mai 2013

 

Bislang gab es noch keinen neuen Ausflug mit Herbert, denn trotz des heute endlich mal geilen Wetters waren wir leider den ganzen Tag unterwegs, um organisatorische Dinge zu erledigen. (Ja, Tatsache, ich bin NICHT hauptberuflich Produkttester, auch, wenn einige das denken! Smiley mit herausgestreckter Zunge )

Es gab aber schon jede Menge Fragen von Euch! Vielen Dank für das rege Interesse!

Ich habe die Anfragen prompt weitergegeben und ebenso prompte Antwort erhalten. Deshalb hier einfach mal ein paar Zahlen, Daten, Fakten:

Wie groß darf man sein, um AeYo zu fahren?

Der Herbert ist für Fahrer bis zu einer Körpergröße von 1,75m geeignet, für größere Menschen gibt es einen größeren AeYo.

Wie schwer darf man sein, um AeYo zu fahren?

Gewichtsmäßig hält er bis zu 100 Kilo – laut Herstellerangaben. Die Antwort vom Cheffe Andreas Epstein:

Offiziell sind es die klassischen 100 Kilo (die stehen hinten auf dem Typenschild auch drauf)

Folgendes ist dazu zu sagen: Die Belastung kommt zum einen durch das reine Körpergewicht, das auf den Skates lastet zustande,  zum anderen aber auch durch die Intensität des Abdrucks und die Verteilung des Gewichts auf den Skates.

Das reine Körpergewicht ist kein Thema. Ich bin sicher, da gehen auch 150 Kilo bevor der Skate bricht.

Interessanter ist diese dynamische Belastung beim Fahren. Das Praktische dabei ist, ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, dass man, je korpulenter man ist, wohl umso langsamer und mit weniger impulshaltigen Abstoßbewegungen fahren wird. Andererseits wird man wieder vielleicht zu einer etwas X-beinigeren Haltung neigen, das wiederum ist schlecht…:-)

In beiden Fällen geht es dabei viel weniger um den Skate selbst, als um die Verbindung des Skates mit dem AeYO-Bein.

Da ist eine Stahlachse die durch den Skate durchgeht und außen am Skate mit einer schwarzen Mutter gesichert ist.
Diese Achse ist der Knackpunkt. Die reagiert auf diese Biegemomente die durch intensives Fahren und/oder die Beinstellung entsteht. Je sauberer ich auf dem Skate selbst stehe, desto weniger belaste ich die Achse. Und je weniger stark ich mich abstoße, ebenso.

So. Jetzt kennen Sie die Zusammenhänge, leider aber noch kein Gewicht, das ich guten Gewissens empfehlen kann.
Wir haben aber für "schwere Fälle" auch extra zähe, spezialgehärtete Achsen da. Die könnte man dann Ersatzweise hernehmen.

Also, wenn Sie mich da nicht juristisch festnageln, würde ich sagen, dass jemand mit 120-130 Kilo ohne Weiteres probieren kann was geht. Der Skate hält es sicher aus, und falls die Achse bricht, ist sie recht schnell gegen eine festere ausgetauscht.

Da ist also auch noch Luft nach oben!

Woher kommt der Name “AeYo” eigentlich??

Auch hier lasse ich Geschäftsführer Andreas Epstein antworten:

Zur Ehrenrettung des Namens muss ich sagen, dass wir den deutlich bevor der Begriff yolo bekannt wurde, beschlossen haben…aber ich kann mit Herbert auch gut leben. Smiley

Den Namen hat sich ein kreativer Kopf aus Berlin ausgedacht. Die anderen Vorschläge sowohl von ihm als auch von anderen, waren immer sehr kopfig, so a la "Streetcruiser" etc…

AeYO war der einzige Vorschlag der irgendwie originell war. Ich habe ihn gefragt wie er darauf kam, und er meinte nur, er wäre auf einem Crosstrainer gestanden und nach 20 Minuten intensiven Trainings habe er "AeYO" gerufen…

Er hat damals AYO geschrieben. Ich meinte, dann wird es A-IO ausgesprochen und nicht Ä-IO. So haben wir das kleine e angehängt und das hat dann noch den internen Gag, dass ja a und e auch meine Initialen sind. Smiley

Der AeYo ist bislang nur online bestellbar, oder? Was ist, wenn mal was kaputt geht?

Andreas Epstein:

Ja, aus preislichen Gründen. Ich wollte ihn deutlich unter 400 halten, da ist aber definitiv kein Platz für einen Zwischenhändler. Sollte sich herausstellen, dass ein direkter Vertrieb nicht genug Leute erreicht, müsste man Distributoren hinein nehmen, der Preis würde unweigerlich steigen. Nicht, dass der AeYO das nicht locker wert ist, (sehr viele Leute schätzen ihn auf 600 Euro und mehr), aber ich würde es gern vermeiden, wenn es ginge.

Was Ersatzteile betrifft: Haben wir natürlich alles da, da wir ihn ja in München fertigen. Der AeYO ist sehr Service freundlich. Es lässt sich eigentlich alles mit normalen Bordmitteln aus dem Werkzeugkasten bearbeiten. Inbusschlüssel, Gabelschlüssel bzw Ratsche. Und: es geht erstaunlich selten etwas kaputt. Am häufigsten bricht die Kunststoffzunge vorne am Skate, mit der er in der Parkposition eingeschnappt wird. Man muss da darauf achten, dass das hintere Ende des Skates weder stark nach außen noch nach innen gedrückt wird, sonst kann die brechen. Ist für das Fahren egal, aber man kann ihn halt dann nicht mehr so nett zusammenklappen.

Soweit erst mal die Antwort auf die ersten Fragen – bei weiteren Fragen immer her damit! Smiley

Am nächsten Wochenende kommt mich eine liebe Bekannte aus Ostfriesland besuchen, um Bekanntschaft mit Herbert zu machen. Sie hat krankheitsbedingt Probleme mit dem Gleichgewicht und kann zu ihrem größten Bedauern nicht mehr Skaten oder Schlittschuhlaufen. Wir wollen schauen, ob der Herbert ihr da helfen kann – ich bin schon total gespannt!

Nochmal danke für das rege Interesse, ihr Lieben! Und bis zum nächsten Herbert Blog! Zwinkerndes Smiley

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Herbert und ich – 1

Samstag, 25. Mai 2013

 

Die Erdbeerlounge rief mal wieder zu einem Produkttest auf – und diesmal bin ich doppelt und dreifach froh, dabei zu sein! Denn es geht um ein selten cooles Teil: Den neuen AeYo.

Dabei handelt es sich um ein Gefährt, das Inlineskater mit einem Lenker und Bremsen verbindet.

Warum sollte man sowas haben wollen? Ganz einfach: Ich HABE zwar Inlineskater, aber aufgrund diverser Vorkommnisse (ich möchte nicht weiter darauf eingehen, nur soviel: Es hatten ein durchgeknallter Hund an der Leine, eben FEHLENDE Bremsen und eine dicke Tante mit einem Korb voller Eier damit zu tun… Cooles Smiley) ist es mir leider nicht mehr erlaubt, diese auch auszuführen. Zitat: “Sorry – mit den Dingern an den Füßen fällst Du unters Kriegswaffengesetz!” Ninja

Deshalb kommt mir so eine Entschärfung natürlich gerade recht…

Hier gehts zum Verständnis zur Homepage des Herstellers.

Heute fand in Köln also die Einführungsveranstaltung statt, nach der ich meinen neuen AeYo vorerst für 6 Wochen mit nach Hause nehmen darf.

Erste Amtshandlung: “Aeyo” ist doof! Erzürnt Das klingt so nach “Swag!” “YOLO!” …. und sowat kommt mir nicht ins Haus!

Also hat mein AeYo erstmal einen neuen Namen bekommen. Zwinkerndes Smiley

Darf ich vorstellen: Das ist HERBERT! Punk

 

Herbert wird mich in den nächsten Wochen auf dem Weg vom buchstäblichen Wackelkandidaten zur geschickten Schnellskaterin unterstützen. Ebenfalls buchstäblich. Smiley

Wir trafen also gegen elf in Köln ein (warfen 4 Euro für ne gute Stunde in den Parkautomaten Erstauntes Smiley) und harrten gespannt der Dinge, die da kommen sollten.

 

 

 

 

 

 

Erstmal hieß es: Hinten anstellen und jeder nur ein Rad!

 

Naja fast. Zwinkerndes Smiley

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Beim ersten Zusammenbauen muss man die “Pinüppel” (man darf auch Schnellspanner dazu sagen, aber bei “Pinüppel” wusste wenigstens jeder, was gemeint ist! Smiley mit geöffnetem Mund) in die Räder einbauen. Die bleiben dann dran.

Danach werden die Vorderräder in den Herbert eingehängt, was mit Hilfe eben jenes Schnellspanners eine Sache von 30 Sekunden ist – und damit sind wir fast schon startfertig. Smiley

 

Vorher gab es natürlich noch ein paar Sicherheitsanweisungen vom Chef des Hauses, Andreas Epstein:

Wichtig ist, feste und möglichst halbhohe Schuhe zu tragen – halbhoch bezogen auf die SCHAFThöhe (nicht, dass mir hier jemand in Highheels ankommt! Zwinkerndes Smiley ). Denn die Bindung ist zwar sehr stabil, aber es ist nur bedingt hilfreich, wenn der Schuh bombenfest am Herbert hängt, aber der Fuß rausflutscht und der Herbert dann mit den Schuhen alleine weiterfährt…

Wichtig zu wissen: Die Bremsen bremsen die SKATES, nicht das Vorderrad. Das ist gewöhnungsbedürftig und kann dazu führen, dass man im ersten Überschwung mit Tempo auf den Gatten zufährt, abrupt bremst, punktgenau zum Stehen kommt und ihm dann den Lenker ins Gemächt rammt, weil der mitsamt Vorderrad eben noch ein Stückchen weiter gefahren ist. Cooles Smiley

Ansonsten funktioniert der Spaß wie Inlineskaten, nur das man bei Gleichgewichtsproblemen das hat, was man sich immer wünscht: Was zum Festhalten. Zwinkerndes Smiley Aber die Bewegungsabläufe sind dieselben, das Vorderrad wird quasi nur locker vorne mitgeschoben.

Aber erstmal muss man ja raufkommen auf das Ding.

Das geht ganz logisch ein Fuß nach dem anderen in die stufenlos verstellbaren Skates und erwies sich als deutlich leichter, als befürchtet:

 

 

 

 

Festgezurrt wird das Ganze mit Hilfe einer Lasche und eines Klettverschlusses. Dabei gilt das gleiche Prinzip, wie in der Achterbahn: Beim ersten Zumachen denkt man “Scheiße, ist das ENG!” Und sobald es losgeht, ist die Angelegenheit wackeliger, als gedacht. Zwinkerndes Smiley

Tja und dann: Sitzt, wackelt und hat Platz! Smiley mit geöffnetem Mund

Ja, ich gucke noch etwas skeptisch – aber hey! Frisch gewagt ist halb gewonnen! Also los gehts! Smiley mit geöffnetem Mund

Okay – elegant ist anders… Cooles Smiley

Aber man kommt echt schnell rein!

Und nach kurzer Zeit reichts sogar für ein Lächeln! Zwinkerndes Smiley

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Fazit des ersten vorsichtigen Versuches: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die schlechte ist: Wenn man vorher nicht skaten konnte, dann kann man es jetzt auch nicht plötzlich wie von Zauberhand.

Die gute ist: Irgendwie gehts aber trotzdem! Smiley mit geöffnetem Mund

Die Füße machen immer noch Salat, aber die Tatsache, dass man jederzeit was zum Festhalten hat, sorgt für wesentlich mehr Sicherheit, als wenn man nur auf Skates steht. Und die Bremsen sind natürlich Gold wert!

Nach 20 Minuten vor Ort und nochmal 20 Minuten beim Schrauber unseres Vertrauens kann ich sagen: SAUGEIL! Smiley mit geöffnetem Mund Allerdings nix für Leute, die nicht gerne auffallen – es dreht sich wirklich JEDER um, um zu schauen, wer denn auf so einem genialen Teil so stümperhaft durch die Gegend hockelt. Cooles Smiley Aber hey – da arbeite ich dran! Zwinkerndes Smiley

Jetzt tun die Oberschenkel weh, der Rücken, der Poppes und die Arme – also offenbar ein Ganzkörper-Workout.

Ich werde Euch hier auf dem Laufenden halten – ich möchte mit Herbert mal an den Rhein und an den grünen See, schauen, wie er sich so auf Parkwegen schlägt und vor allem, ob ich eine Chance habe, mit ihm den Berg hoch zu kommen.

Das Ziel ist, zum Ende der sechs Wochen hin mal mit dem Ding zur Arbeit zu fahren. Ganz eindeutig: Im Moment hab ich da (7 km durch Park und über Hauptverkehrsstrassen!) GAR KEINE Chance. Da bin ich froh, wenn ich den Radweg einmal um den Block schaffe…

Es wird eine aktive Zeit! Smiley

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Soxego.de–it’s time for sox

Dienstag, 21. Mai 2013

 

Kürzlich rief Soxego.de auf zum großen Sockentest für Blogger. Ich bewarb mich und bekam einige Tage später eine ganz besondere Absage:

Moin Moin aus Schortens.

Vielen Dank für Deine Bewerbung zum SOXEGO-Produkttest.

Leider ist das Los dieses Mal auf einen anderen Blog gefallen, was aber nicht heißen soll, dass wir Deine Berichte nicht mögen. Das tun wir nämlich und genau deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn auch Du einen Testbericht über SOXEGO.de schreiben würdest.

Was Du dazu tun musst: Bitte schick’ uns eine E-Mail mit Deinem Namen, Geschlecht, Schuhgröße und Anschrift und wir senden Dir dann Deine individuelle Sockenbox von SOXEGO in den kommenden Tagen raus.

Liebe Grüße,

Philipp von SOXEGO.de

Na da lass ich mich doch nicht zweimal bitten!! Smiley mit geöffnetem Mund

Heute nun kam das Paket, und ich gestehe: Ich musste so lachen, dass ich diesen Bericht jetzt spontan und sofort schreibe, obwohl eigentlich noch ein paar andere Tests in der Pipeline sind – aber es ist einfach ZU GEIL! Smiley

Aber erst mal zu den Basics:

Soxego.de ist ein Versandhandel, der sich auf Socken spezialisiert hat. Dabei arbeiten sie mit namhaften Herstellern wie Puma oder Tommy Hilfiger zusammen.

Natürlich gibt es das Grundsortiment, das man in jedem besseren Onlineshop bekommt: Herrensocken, Damensocken, Kindersocken, Babysocken.

Ungewöhnlich ist die Möglichkeit, Socken individuell als Geschenkbox zusammen zu stellen.

Das ist nicht nur eine lustige Geschenkidee, sondern sieht auch noch sehr hochwertig aus – mit Namen! Hier die Box, die heute bei mir ankam:

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Enthalten waren 6 Paar Puma Socken – drei Paar grau, drei Paar schwarz:

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Die Socken sind eher leicht, machen aber trotzdem einen stabilen Eindruck, sitzen gut:

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Soweit, so wenig ungewöhnlich.

Aber jetzt kommt der HAMMER (ich lache immer noch!).

Zu jedem Sockenkauf gibt es bei Soxego.de eine kostenlose Sockenversicherung! Smiley mit geöffnetem Mund

Wer kennt sie nicht, die mysteriösen Momente, in denen sich wieder mal nur eine Socke in der Waschmaschine wiederfindet… viele Theorien wurden gesponnen, die mit geheimnisvollen Paralleluniversen in der Waschtrommel zu tun hatten… oder mit schwarzen Löchern im Wäschekorb. Fakt ist: Kaum ein Haushalt, bei dem NICHT einzelne Socken während des Waschens auf mysteriöse Art und Weise verschwinden.

Et voila – Soxego.de hat die Lösung! Bis zu zwei verschwundene Socken werden bis zu 12 Monate nach Kaufdatum ersetzt!

Unser Versprechen: Sollte Ihnen bis 12 Monate nach dem Kauf der Socken zum Beispiel nach einem Wäschevorgang wieder einmal eine Socke von Ihrem bei uns gekauftem Sockenpaar  fehlen, melden Sie diesen Schaden über unser Schadensmeldung-Formular bei uns an, teilen uns die nötigen Details mit und senden das Formular zusammen mit einem Foto von Ihnen, Ihrer Waschmaschine und der frisch getrennten Socke an uns ein und erhalten, bis zu zwei Mal im Jahr, mit mindestens 10 Wochen Abstand zwischen den zwei Schadensmeldungen, die fehlende Socke sofort und ohne irgendwelche Kosten zugeschickt

Spätestens in DEM Moment wird die Sache schwer partygeschenkeverdächtig.

Ich lache immer noch! Smiley mit geöffnetem Mund

Vielen Dank, Soxego.de für die geniale Idee! Smiley

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